Innendesign
Welches Bild im Schlafzimmer: beruhigende Farben, Motive, die schlafen lassen, Platz gegenüber dem Bett
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Das Schlafzimmer ist der einzige Raum, in dem man ein Bild liegend betrachtet, im Halbdunkel, am Ende des Tages. Es ist kein Werk, das man bewundert, sondern ein Bild, das man in den Schlaf mitnimmt. Es verlangt daher etwas anderes als ein Wohnzimmerbild: weniger Kontrast, mehr Wärme, ein Motiv, das beruhigt.
Dieser Leitfaden gibt die Regeln zu Farbe, Motiv, Format und Platz für das Schlafzimmer, mit den Leinwänden der Serie IS × SEY Maison als Beispiele, darunter Warm 50s, gemalt in den Ockertönen eines Wohnzimmers der 50er Jahre.
Die Farben: warm, dunkel, ohne helles Weiß
Der Körper schläft ein, wenn seine Temperatur sinkt und das Licht warm wird. Eine Leinwand in warmen, dunklen Farben, Ocker, Braun, Orange, tiefes Rot, begleitet diese Bewegung: sie absorbiert Licht, statt es zurückzuwerfen, und ähnelt dem Schein einer Nachttischlampe. Das ist das Register von Warm 50s, zwei Silhouetten in einem Türrahmen, auf braunem Grund, der zu den Rändern hin verlischt.
Umgekehrt werfen helles Weiß, kalte Blautöne, große gesättigte Flächen in Grün oder Zitronengelb das Licht zurück und wecken. Sie gehören in eine Küche oder ein Büro, nicht gegenüber ein Bett. Ein Schlafzimmerbild beurteilt man um 22 Uhr bei gedimmtem Licht, nicht mittags bei vollem Tageslicht.
Das Motiv: eine ruhige Szene, die man hundertmal ansehen kann
Ein Schlafzimmerbild sieht man jahrelang jeden Abend. Es muss die Wiederholung aushalten. Am besten halten sie ruhige Szenen aus: ein Interieur, zwei Menschen, eine Silhouette, eine Landschaft ohne scharfen Horizont. Sie lassen den Blick ruhen, ohne ihn festzuhalten. Stark kontrastierte Abstraktionen, bewegte Szenen, Gesichter, die den Betrachter ansehen, beunruhigen am Ende, besonders im Halbdunkel, wo das Auge interpretiert.
Warm 50s nimmt diesen Platz ein: eine Szene zwischen zwei Menschen, als Schatten, im Licht eines späten Abends, die das Oval der Leinwand wie ein Schlüsselloch schließt. Man kehrt jeden Abend zurück, ohne dass sich die Szene erschöpft. Glass of wine mit seinem leuchtenden Rot auf Grün funktioniert im Esszimmer; im Schlafzimmer müsste man es sehr tief dimmen.
- ·Beruhigende Motive: Interieur, Silhouetten, Szene zu zweit, weiche Landschaft
- ·Zu vermeiden gegenüber dem Bett: frontale Gesichter, Bewegungsszenen, gesättigte Abstraktionen
- ·Format: 30 bis 50 cm Kantenlänge, nie ein Großformat, das den Raum erdrückt
Einzigartige Leinwände, gemalt für das Haus.
Der Platz: gegenüber dem Bett, nie darüber, Mitte auf 130 cm
Die Wand gegenüber dem Bett ist die, die man liegend ansieht: dorthin gehört das Schlafzimmerbild. Über dem Kopfteil sieht man es nie und riskiert, es beim Aufstehen abzustoßen. An einer Seitenwand sieht man es schräg. Gegenüber dem Bett sinkt die Bildmitte auf 130 cm über dem Boden, tiefer als die 145 cm eines Flurs, weil der Blick von der Kissenhöhe ausgeht.
Eine Kommode oder ein Schreibtisch unter der Wand gegenüber dem Bett ändert die Regel nicht: die Rahmenunterkante bleibt 15 bis 25 cm über dem Möbel, und wenn das die Mitte über 140 cm hebt, stellt man die Leinwand lieber auf das Möbel, an die Wand gelehnt. Das ist sogar die sanfteste Lösung für ein Schlafzimmer: nichts befestigt, das Werk wandert in einer Sekunde.
Das Abendlicht: die Deckenleuchte macht die halbe Arbeit
Ein Schlafzimmerbild lebt im Abendlicht. Eine kaltweiße Deckenleuchte macht es flach und weckt; Warmweiß mit 2700 K auf 20 oder 30 % gedimmt lässt es wie im Kerzenschein erscheinen. Eine Ockerleinwand wie Warm 50s gewinnt dann ihre ganze Tiefe: die Brauntöne versinken, die Tür leuchtet auf, das Schlafzimmer schließt sich in sich.
Der Boréal 107 ist die Schlafzimmerleuchte, die das vom Nachttisch aus möglich macht: dimmbares Warmweiß am Abend, neutral am Morgen, und wenn der Sommer kommt, eine Luftbewegung mit 30 dB für Schlaf bei gefühlten 24 °C. Die Leinwand an der Wand, das Licht an der Decke: das ganze Schlafzimmer bereitet auf den Schlaf vor.
Ein Schlafzimmerbild wählt man warm und dunkel, ruhig, im kleinen oder mittleren Format, gegenüber dem Bett mit der Mitte auf 130 cm, oder einfach auf die Kommode gestellt. In gedimmtem Warmweiß beleuchtet wird es zum letzten Bild des Tages. Warm 50s, ein Oval von 40 × 30 cm in Ockertönen, wurde für diese Wand gemalt, und der Boréal 107 für das Licht, das dazugehört.
Häufige Fragen
Welche Bildfarben für ein Schlafzimmer?+
Warme, dunkle Farben: Ocker, Braun, Orange, tiefes Rot, die Licht absorbieren und das Absinken der Körpertemperatur vor dem Schlaf begleiten. Helles Weiß, kalte Blautöne und gesättigte Flächen vermeiden, sie wecken.
Wo hängt man ein Bild im Schlafzimmer auf?+
An der Wand gegenüber dem Bett, die man liegend ansieht, mit der Bildmitte auf 130 cm über dem Boden. Nie über dem Kopfteil, wo man es nicht sieht. Eine auf die Kommode gestellte, an die Wand gelehnte Leinwand ist ebenfalls eine gute Lösung.
Welche Bildgröße für ein Schlafzimmer?+
Ein kleines oder mittleres Format, 30 bis 50 cm Kantenlänge, gegenüber einem Bett von 140 bis 160 cm. Ein Großformat erdrückt ein Schlafzimmer und hält den Blick fest, statt ihn ruhen zu lassen. Ein Oval oder Querformat macht die Lesart noch weicher.
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